Olten 1 Saisonend-Wochenende im Saastal

29 Juni 2022

Autor: Dominik Zeltner, Posted in Freunde



Letztes Wochenende machten sich die 5 Muske(l)tiere von Olten 1 auf ins Walliser Saastal, um dort ein Saisonend-Mannschaftswochenende zu verbringen. 
Auf dem Programm standen Wanderungen, kulinarischer Genuss und fröhliches Zusammensein. 
Frei nach dem Motto "der frühe Vogel fängt den Wurm" fuhren wir bereits mit dem 06:29 Uhr Zug ab Olten ins Wallis. 
So wirklich wach war man da natürlich noch nicht. Hari brachte immerhin schon ein Gipfeli runter um diese Zeit.

Anfang Woche verhiess der Wetterbericht noch gar nichts Gutes. Ein Webcamcheck am Morgen früh brachte dann jedoch Gewissheit: 
Wenn der TTCO unterwegs ist, scheint die Sonne!

Um viertel vor 9 waren wir bereits in Saas Grund, wo unser neustes Passivmitglied Ferdi Nideröst bereits bereitstand, um unser Gepäck in sein Auto mit spanischem Nummernschild einzuladen, damit wir gleich den Anschlussbus Richtung Mattmark nehmen konnten. 

Dort gönnte sich José wiederum ein Pfüüsi. 

Auf dem Mattmark Staudamm angekommen, erwartete uns ein prächtiger Anblick. 

Zeit also für ein erstes Selfie.

Danach ging es los, steil bergauf Richtung Schwarzbergkopf

José stibizte Hartmuts Profi-Wanderausrüstung

2 Stockenten am Berg

Oberschenkel gegen Waden, wer gewinnt wohl? 


Die Antwort kann man hier erahnen. Während José locker flockig davonstapft, befindet sich Stefan mit Hartmut noch auf der Gegengeraden.

Die Wanderstöcke scheinen auch dafür da zu sein, sich darüber zu beugen um die Lunge rauszukotzen. 

Um auch so geile Wädli wie Stefan zu bekommen, musste Zeltner mit Zusatzgewicht arbeiten.

Andere behaupteten, die Wanderung sei sonst zu wenig anstrengen gewesen, was natürlich nicht stimmt. 

Ein weiterer Boxenstopp = ein weiterer kurzer Schlaf

....oder doch ein bisschen Krafttraining, um Oberarme wie Urbi zu bekommen?

Als die Sicht auf den Allalingletscher frei wurde, musste natürlich ein Foto gemacht werden. 

Stefan musste selbstverständlich auch drauf. 

Auf dem Schwarzberkopf angekommen, gab es einen Picknick-Rast bei herrlicher Aussicht. Danach gings runter zum  Gletscher, welcher überquert werden musste. 


Hari und Stefu trauten der Sache noch nicht so ganz und gingen es vorsichtig an. 

Ein Picknicktisch stand auch schon bereit. Eindrücklich, was das schmelzende Eis so alles hinterlässt. 

José tanzte derweil ein bisschen an der Stange kiss

Ein Gruppenfoto auf dem ewigen Eis. Der Andalusier in kurzen Hosen und Scetchers-Joggingschuhen für jedes Terrain. 

Alle ein bisschen geblendet vom Licht, welches das Eis reflektiert. 

Ein weiterer Kurzhosen-Alpinist gesellte sich dazu.

Um die ganze Mannschaft draufzubringen, musste natürlich noch ein Selfie her. 

Sehr eindrücklich und absolut traumhaft!

Ein Spanier auf dem Gletscher, das hat es wahrscheinlich noch nicht allzu oft gegeben wink

Hier war er noch trocken. Kurze Zeit später hatte José nach einem Sturz in ein Wasserloch bei einer Rauferei einen nassen Arm und Zeltner ein nasses Bein mit Wasser im Schuh. 

Gelacht wurde trotzdem

Ein Blick zurück auf den Eisstrom. Man beachte Josés Oberarm, das Training von vorhin zahlt sich schon aus! 

Wieder wird gekämpft. Diesmal werden die Wanderstöcke missbraucht. 

José kämpft aus den massiven Oberschenkeln, Urbi aus den massiven Oberarmen. Ergebnis: Unentschieden

Clubmeister Hari wird wie es sich gehört auf Händen getragen. 

Weiter gings über Stock und Stein


Durch unwegsames Gelände zum Hohlaubgletscher, welcher ebenfalls überquert werden musste. 

Auch hier war der Weg über den Eispanzer mit Pfosten markiert, sodass keine Bergrettungs-Havarie befürchtet werden musste. 

José ist ziemlich von der Route abgekommen


Zeit also für eine Pause

Stefeli und Hari steuern auf das nächste Zwischenziel zu: Die Britanniahütte auf 3030müM

Erschöpft aber gut gelaunt

Nun war es an der Zeit, Kalorien reinzudonnern: 
Zum Beispiel in Form einer Fonduerösti

Oder einer Rösti mit Eringer-Bratwurst

Oder wie José mit 2 Portionen Raclette.

Eine Stunde Wanderzeit und 2 weitere Gletscherüberquerungen später waren wir am Etappenziel angelangt: Die Bergstation Felskinn war in Sichtweite. 

Da Bernadette nicht dabei war, kuschelte Stefeli mit einem Riesenteddy

In der Gondel wurde wieder geschlafen

Bis bemerkt wurde, dass sich das aktuelle Clubmeisterschaftspodest nebeneinander versammelt hatte. 

Unten in Saas-Fee angekommen, wurde Hartmuts Hut mal wieder für Tourifotos entwendet. 

Ich korrigiere: Obertourifotos im Japaner-Stil laughing

Anschliessend brachte uns mein überaus geschätzter Grossvater im Stile eines hochprofessionellen Gepäcklieferanten unsere Koffer nach Saas-Fee hoch und wir konnten unsere Wohnung im Saaserhof beziehen. 

Da war zuerst mal eine Runde Sofa Chillaxing angesagt. 

Sehr schnell machte sich jedoch der Durst bemerkbar, sodass wir uns ins Apero stürzten. 

Anschliessend machten wir uns auf den Weg ins Restaurant Waldhüs Bodmen. Unterwegs fanden sich tatsächlich noch Überbleibsel irgendwelcher Vandalenakte aus dem Skiweekend im März. 

Nun war absolute Gönnung angesagt. Gestartet wurde mit Knoblauch-Crèmesuppe. 

Anschliessend zeigte Hartmut, weshalb er auch mit 62 Jahren noch topfit ist: Es muss wohl an der Ernährung mit Fitnessteller liegen.  

Urbi gönnte sich einen Tontopf mit Pouletgeschnetzeltem 

Ebenfalls sehr deliziös war das Entrecôte mit Spätzli. 

Da Bernadette an diesem Abend als Konkurrenzveranstaltung mit Heinz essen ging und Dessertfotos an Stefan schickte, musste natürlich reagiert werden. 

Nach einigen zum Teil sauhässlichen Verdauungsschnäpsen (Fernet Branca) im Waldhüs, gingen wir zurück nach Saas-Fee wo wir den Abend in einem Kellerloch (Aussie-Bar) ausklingen liessen. Schön war, dass auch die beiden älteren Semester Hartmut und Stefan hier total jung geblieben waren und keine Schwächen zeigten wink

Jöseli hatte nur Augen für die Känguru-Dame.

Ala auf dem Nachhauseweg ein Bagger herumstand, war der Spanier natürlich voll in seinem Element. 


Obwohl er garrrr nix vom Alkohol spürte, hatte er diesen Blick drauf tongue-out

Vor dem Schlafengehen wurde noch kurz Urbi vermöbelt. Anschliessend scheiterte ein Einbruchsversuch von José und Zeltner in Hartmuts Zimmer vom Balkon her kläglich. Es war somit endgültig Schlafenszeit. 

Am Sonntagmorgen erwachten wir bei bestem Wetter und herrlicher Aussicht vom Balkon auf die Bergwelt und den Feegletscher. 

Nach dem Check-Out gings zum Frühstück auf die Sonnenterrasse der Bäckerei nebenan, wo die Katerspuren so langsam beseitigt und neue Energie getankt wurde. 

Anschliessend fuhren wir mit dem Postauto runter nach Saas-Grund, wo unser Gepäckverantwortlicher Ferdi bereits wieder auf uns wartete und unsere Koffer entgegennahm. 
Mit leichtem Gepäck nahmen wir dann die Gondel hoch nach Kreuzboden und starteten von dort aus den zweiten Wandertag, der über den Höhenweg auf die Almagelleralp und von dort über den Erlebnispfad nach Furggstalden führte. 

Es erwartete uns wieder perfektes Wanderwetter

Bei dieser schönen Landschaft wurde natürlich posiert was das Zeug hält.

Auch ein Coucousin-Foto musste her. 

Und eins von den beiden Shorts-Trägern. 

Ein älteres Walliser Ehepaar machte dann doch noch ein Foto von uns dreien. Und gaben uns noch den Tipp mit auf den Weg, wir sollen die anderen beiden langsameren das nächste mal einen Tag früher losschickenwink 

Gegen diese brutalen Oberschenkeln kommt man halt auch mit den massivsten Waden und mit dem gröbsten Schulze'schen Biss nicht an. Man beachte, wie Chöseli von Kopf bis Fuss rot-weiss durchgestylt ist. Phüüüüüüüü :D

Unsere beiden Höchstklassierten holten uns dann schliesslich doch wieder ein. Der Dorfschulze hatte wie immer ein Lächeln auf den Lippen und Stefu wie immer einen lustigen Stefan-Spezial-Spruch parat. 

Bei dieser Bildungsreise wurde natürlich auch etwas Pflanzenkunde betrieben. Die Edelweiss waren natürlich relativ einfach zu erkennen. Speziell waren die extrem seltenen und geschützten Blumen natürlich trotzdem. 


Die Top 4 Der Clubmeisterschaft vor dem herrlichen Bergpanorama. 

Um alle 5 auf ein Bild zu bringen und den Hintergrund anständig in Szene zu setzen, wurde von Selfie auf Selbstauslöser upgegradet.

Danach gings weiter. Selbstverständlich stetig leicht bergab, auch wenn Stefan behauptete, wir seien 2 Tage lang nur bergauf gewandert. Absoluter Chabis, kann nicht sein. Im Hintergrund sieht man den Mattmark-Stausee. 

Wie ein Saubock Steinbock thront er über der Welt.

Mit dem Zwischenziel vor Augen schreitet Stefan mit grossen Schritten dem Berghotel Almagelleralp entgegen. 

Dort wurde eine Käseschnitte, Suppe, Rösti oder ein Teller Schmugglermaggronen verspiesen. Stefan fragte bei der Kellnerin nach, wie lange es denn noch bis nach Furggstalden ginge und ob es denn wirklich nur bergab ginge. Er traute der Sache offensichtlich nicht mehr so ganz, wieso auch immer wink

José und ich nahmen den Abstieg dem Bach entlang im Sprint in Angriff. So blieb bald einmal Zeit für ein Viertelstündiges Fussbad um eiskalten Bergbach, bis die anderen kamen. 

Kurz darauf begann der Erlebnispfad.

Über wacklige Hängebrücken..

Die Felsen hoch.. (Zitat Stefan:"Wenn uf sone Tritt stohsch, schlohsch metem Schienbei scho am nöchste a.")

Und um Felsen herum. 
Schlussendlich kamen alle ohne Zwischenfälle auf Furggstalden an, wo auf der Terrasse des Restaurants Alpina bereits meine Grosseltern/unsere Passivmitgliedern/unsere Logistikfachkräfte auf uns warteten und wir gemeinsam ein Dessert assen. 

Zum Schluss folgte noch die rasante Trottifahrt nach Saas-Almagell hinunter, wo wir Grüezinis unsere Koffer fassten und mit Bus und Zug die Heimfahrt in die "Üsserschwiz" antraten. 

So endete ein sehr intensives aber vor allem richtig cooles Mannschaftswochenende in einer schönen Gegend mit eindrüclichen Aktivitäten, hervorragendem Essen und top Kameradschaft. Hopp Oute 1, auf eine erfolgreiche und vor allem erlebnisreiche nächste Saison!
Wir hoffen, mit unseren Fotolawinen hier sowie während des Wochenendes im TTCO Whatsappchat niemandem zu fest auf den Sack gegangen zu sein wink







































Neuer Kommentar verfassen

Ich bin Gast