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16 Januar 2018

1:9 Klatsche gegen Bremgarter Giganten

Autor: Dominik,
Posted in Meisterschaft

Im J&S Kurs habe ich gelernt, man solle bei Feedbacks die schlechten Dinge immer zwischen 2 guten Sachen verpacken. Das wende ich nun mal für den heutigen Matchbericht gegen Bremgarten 2 an. 
Der Abend begann absolut super. Ich kam in die Garderobe und mein Handy klingelte. Für Aussenstehende mag das nicht spektakulär tönen, doch das ist es allerdings! In unserer Garderobe herrscht nämlich traditionell ein absolutes Funkloch. Irritiert schaute ich aufs Handy und sah doch tatsächlich die "4G" Anzeige. Wahnsinn! Kurzer Check in der Halle, wo man normalerweise höchstens minimsten Empfang hat. Auch da überall 4G. Die Swisscom scheint da aus neue Jahr hin eine Antenne montiert zu haben um das wohl letzte Funkloch in der Zivilisation zu stopfen. Somit gilt ab sofort der Merksatz: Hat man Empfang und ist nirgendwo ein Volg zu sehen, ist man in der Zivilisation. Ist ein Volg in Sicht, befindet man sich in einem Kaff. Hat man nicht mal mehr Swisscom Empfang, würde Trump im Anschluss (erst wenn er wieder Empfang hat natürlich) twittern, er sei an einem Shithole Place gewesen ;-) 

Nach diesen überaus positiven Ausschweifungen kommen wir zum zweiten Teil des Feedbacks. Wir spielten ein Spiel. Gegen Bremgarten 2 hiess es verlieren verboten. Leider zogen die 3 Bremzgis Markus, Bruno und Chris allesamt ihren absoluten Sahnetag ein. Hartmut, Stefan und ich spielten zwar alle 3 alles andere als schlecht, ich würde sogar sagen besser als in einem Durchschnittsmatch in dieser Saison. Das Endergebnis von 1:9 liess uns jedoch ziemlich kopfschüttelnd zurück. Immerhin konnten wir uns diesmal nicht allzu viel vorwerfen. Wenn ein Korner alle Bälle irgendwie ausgräbt, mit viel Spin zurückbringt und unerwartet offensiv agiert, während ein Böller fast keine Fehler macht und ein Tallner auf alles draufhaut und das mit Erfolg muss man das einfach anerkennen. Es ist halt doof für uns, da die Bremgarter nach Döttingen und Aesch schon die dritte Mannschaft sind, die gegen uns ihren Supertag einzogen. Auf der anderen Seite kann man sagen, dass wir unsere Gegner zu Höchstleistungen antreiben wink
Der Abstieg wird jetzt natürlich nur noch sehr schwer zu vermeiden sein aber dann kehren wir halt mit ein bisschen Anlauf wieder zurück. 
Kommen wir zum dritten Teil des Sandwichs. In ihrem letzten Matchbericht tönten die Bremgarter ihre Vorfreude auf den Wartburger nach dem Spiel an. Diese Freude wurde jedoch schon vor dem Spiel "getrübt", als Wartburg-Esthi mir schrieb, sie habe frische Hackdätschli für uns vorbereitet. Dafür ist sie extra schon um 7 Uhr am Morgen in der Küche gestanden. Auf dem Tisch stand schlussendlich noch eine grosse Salatschüssel und eine grosse Platte mit Pommes. Dieses super Essen half in Kombination mit der herzlichen Bewirtung und der angenehmen Bremgarter Gesellschaft, die Niederlage ganz schnell in den Hintergrund zu rücken. So soll es doch auch sein. 

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Dominik

Dominik Zeltner - seriöse Berichterstattung ist nicht meine Stärke

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