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11 Februar 2018

Eisbergtrophy Kirchberg 2018: Urbi gewinnt den Hauptpreis

Autor: Dominik,
Posted in Turniere

Wie jedes Jahr gingen wir auch heute an die Eisbergtrophy in Kirchberg. Die Voraussetzungen waren die gleichen wie immer: Eine Halle mit gutem Boden und gutem Licht, jedoch viel zu eng gestellten Tischen (Abstand nur knapp mehr als 2 Meter, somit ständig Störbälle) und ein Speaker den man beim besten Willen nicht versteht, da er das Mikrophon auch nach Jahren viel zu nah hält und undeutlich murmelt (somit viele 2. und 3. Aufrufe obwohl man die ganze Zeit in der Halle war). Wie gewohnt top war der Oberschiedsrichter Semir Hermidas. Stets in der Halle am herumlaufen, zur Stelle wenn einer am durchdrehen war. Ein super Job, so ist stets alles unter Kontrolle, so muss es sein!

Auf diese Saison hin wurden die Doppelserien geändert. Es gab nun eine Kategorie Doppel bis 10 Klassierungspunkte, eine bis 20 und die Kategorie Doppel Open. Das ist eine super Neuerung, so gab es jeweils von Runde 1 an viele  spannende und enge Spiele. Eine weitere Änderung wurde im Vorfeld jedoch so nicht kommuniziert: Wie immer wurden Gruppenspiele in den Kategorien Herren B und Herren D angekündigt. Diesmal gab es jedoch nur Dreiergruppen statt Vierergruppen und nur noch der Gruppensieger kam weiter. Wenn man also ein Spiel verlor, bedeutete das mehrheitlich das Out. Da kann man auch direkt K.O. machen. 

Kommen wir zum Geschehen dieses Tages. Mein Wecker klingelte um 05:40 Uhr in der Früh. Freude herrschte. 
Auf dem Weg zum Bahnhof schaute ich kurz aufs Handy für die Zeit, um im selben Moment gegen ein parkiertes Auto zu laufen. Ich war also definitiv noch nicht richtig wach. 

In Kirchberg angekommen wurde eingespielt und bei uns allen stand es koordinativ noch nicht zum besten. 
Im Doppel 20 bedeutete die erste Runde denn auch bereits das Aus für das NWTTV-Meisterdoppel Büezer-Sven/Zeltner gegen Schüürmann/Goldenberger. 
Besser machten es Urbi und Kuseli, die im Doppel 10 bis in den Halbfinal vorstiessen, wo sie gegen die Burgdorfer Kombination Schenk/Veraguth verloren. 

In den Einzelserien wollten wir es nun besser machen. 
Im Herren C musste Urbi gleich in der ersten Runde gegen den starken C10er Andreas "Chrus" Baumann antreten. Urbi spielte dabei gross auf, bewies in den entscheidenden Momenten Nervenstärke und gewann mit 11:9 im 5. Satz. In der nächsten Runde war dann Endstation. Kuseli blieb bereits in der ersten Runde am starken Burgdorfer Philipp Schenk hängen. 
Ich erreichte ohne Satzverlust und unter anderem mit einem Sieg gegen C10 den Viertelfinal, in welchem ich ohne Satzgewinn blieb. Der Bremgarter Büezer zeigte, dass er sich durch seine Trainings in Olten den Oltnern angleicht und scheiterte ebenfalls im Viertelfinal. 
Im Herren B spielte ich das erste Gruppenspiel gegen den Ungarn Rudolf Fenyösy (B13, TTC Solothurn). Ein extrem sympathischer Typ, der sich über meine schönen Punkte genauso freute wie über seine und in diesem Spiel gab es viele schöne Punkte. Ich konnte mich überraschenderweise in 4 Sätzen durchsetzen und war nun Favorit für den Gruppensieg. Das zweite Gruppenspiel gegen einen unterklassierten C6er verlor ich dann in etwa gleich überraschend und schied wegen dem Satzverhältnis (5:4 gegenüber 4:3) aus. Das war mal wieder Zeltner-Spezial ;)  Fenyösy war auch überrascht und meinte, nun gewinne er halt das Turnier. Als wir gegangen sind, stand er nach Siegen gegen B14 und B15 im Halbfinale.. 

Im Herren D gewannen Urbi und Kuseli ihre beiden Gruppenspiele jeweils souverän. Urbi trat dabei gegen Clubkollege Yves (spielt momentan noch für den TTC Studen) an: 


Kuseli scheiterte bereits im Achtelfinal und verunmöglichte so ein Duell mit Kollege Stierli. 
Urbi, der nach den Leistungen der letzten Wochen und Monaten der Topfavorit auf den Turniersieg war spielte sich souverän und ohne Probleme in den Halbfinal. Zu diesem Zeitpunkt wartete Stierli bereits im Final. Aus dem Traumfinal sollte aber nichts werden, Urbi kam mit dem unkonventionellen Spiel seines Gegners - dieses war wirklich nichts für Feinschmecker - schlecht zurecht und verlor in 5 Sätzen. Stierli machte es ihm im Final gleich und verlor ebenfalls. 
Nun kommen wir zum Highlight des Tages, nämlich der Siegerehrung und Preisverteilung. Im Herren D gab es keine Bargeldpreise, sondern ausschliesslich Sachpreise. Und da bekam Urbi für seinen 3. Rang doch tatsächlich einen lila, ja fast schon pinken Rollkoffer. Ein toller Preis für eine Herrenserie ;-) Die Freude war natürlich riesig, auf dem Foto oben sieht man, wie Urbi stolz mit dem Schmuckstück von Reisekoffer posiert. 

Für die Rückfahrt nach Olten nahm Yves Urbi, Kuseli, Sven und mich in seinem Auto mit. Da es im Kofferraum etwas eng wurde, hatte Yves eine gute Idee, wie wir Urbis Tuntenkoffer nach Olten bringen könnten: 


In Olten am Bahnhof angekommen dann die Erlösung für Urbi: Er lief mir mit dem Koffer winkend hinterher und rief ständig "Dominik, di Koffer hesch no vergässe." Eine Frau fand das wahnsinnig lustig und rief mir dann auch hinterher. Auf meine Frage, ob sie den Koffer will, erwiderte sie, ob sie denn wie ein Tussi aussehe. Urbi machte dann aber ernst und drehte ihr den Koffer tatsächlich an.

Wie man sieht, machte dieses Geschenk die unbekannte Frau doch noch erstaunlich happy. Und das ist doch ein guter Schlusspunkt laughing
 

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Dominik

Dominik Zeltner - seriöse Berichterstattung ist nicht meine Stärke

Kommentare (1)

  • Anita

    Anita

    14 Februar 2018 um 11:43 |
    Ich bin die unbekannte Frau :))) Abgesehen von der Farbe und davon, wie er von euch transportiert wurde (als Anhänger, im Ernst???) bin ich froh über das "Schnäppchen" :'D

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  • Jam

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