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13 April 2017

Noppencup Kriens

Autor: Dominik,
Posted in Turniere

Mit ziemlicher Verspätung folgt nun der Bericht über das Pilatuscup Mannschaftsturnier in Kriens. Zu diesem Zweiermannschaftsturnier, welches in 3 verschiedenen Kategorien ausgetragen wurde, wollten wir mit einer feinen Truppe antreten. Für die Kategorie 2 (bis 14 Klassierungspunkte) ergaben sich sackstarke, konkurrenz- oder sogar dominationsfähige Teams. Zum einen bildete Stefan das ungleiche Team mit Jonny, zum anderen kam es zum ersten mal zum Familienteam Kohler Küng Riter-Ritter/Zeltner Nideröst Ritter-Ritter. Wir glaubten an die Macht unserer gemeinsamen Urgrosseltern und waren felsenfest davon überzeugt, den Titel zu holen. Da war es völlig klar, dass wir auch die 10 Franken für den Jackpot setzten. 
Ein weiteres selbstbewusstes, da ebenfalls sackstarkes Team bildeten unsere Niedergösger Freunde Adci/Seilerli.
Für uns 4 war völlig klar, das muss der Final sein. Stefan/Gion erlaubten wir eine Halbfinalteilnahme. Da somit noch ein Halbfinalplatz frei war, versuchten wir, für ein legendäres Podest noch jemanden aufzutreiben und wurden in Bremgarten fündig. Sven Godel spielte mit einem Willisauer zusammen. Er meinte zwar, sie seien für das Finale gesetzt, aber da liessen wir nicht mit uns diskutieren. Halbfinale, ganz klar. 

Soweit so grossschnorrig. 

Im Vorfeld wurde nebst einer grossen Klappe natürlich auch seriös Doppel trainiert, sodass man im Falle eines Falles bereit sein würde. Dabei gab es harte Fights zwischen Kohler/Zeltner und Rickenbacher/Seiler. Rüegg/Rubitschung waren so gut, dass sie nicht zusammen trainieren mussten. 

Irgendwann kam dann der Tag, an dem den Worten Taten folgen mussten und wir trafen uns zu fünft in Olten am Bahnhof. Einzig Stefan war auf 4 Rädern unterwegs. 

In Luzern angekommen, waren wir erstmal froh, dass bis dahin alles gut gegangen war. Ohne Entgleisung uns so.. 
Selbstverständlich durfte da ein japanermässiges Touri-Selfie nicht fehlen. 

Weiter gings nach Kriens und wir waren so froh, dass wir bei diesem Wetter in die düstere Halle durften und nicht draussen schwitzen mussten wo es sogar blendet. 

Spielerisch war es dann doch nicht ganz so legendär wie erwartet: 
Der Start ging gottsjämmerlich in die Hose. Rickenbacher Seiler wurden von Basel 4:0 abgewatscht, während das Coucousin-Team gegen 2 D5er 3:1 verlor. Sowohl Matchbälle von Urbi gegen den einen, wie auch eine 5:0 Führung im 5. Satz von mir gegen den Noppenspieler reichten nicht. 

Währenddessen machten es sich Jonny und Stefan auf dem Bänkli gemütlich. Sie waren in einer 3er Gruppe und hatten zuerst mal Pause. 

Der Finaltraum (ich sage extra Finaltraum, den Titel hätten sie ja im Traumfinal sowieso nicht geholt) von Adci und Dave platzte schon ziemlich bald, da sie auch die weiteren beiden Gruppenspiele (immer mal wieder Noppe..) jeweils mit 1:3 verloren. 
Stefan und Jonny konnten nach 2 Stunden Wartezeit endlich ins Geschehen eingreifen. Innerhalb von 1.5h verloren sie jedoch ihre beiden Spiele und schieden somit leider aus. Dabei wurde Jonny doch von mir perfekt auf das Doppel mit Stefan eingestellt ("Mach eifach ergendöpis ond säg am Stefan, dass är d Pönkt muess mache"). 
Bleiben noch Kohlerli/Zeltnerli. Nach der Startniederlage gegen die klar schwächsten der Gruppe war eine Reaktion gefordert, und die kam auch. Gegen Fredi Stieber und Elisabeth Schmid gab es ein 3:1 Sieg. Urbi schaffte es dabei gegen Fredi (C9, D2-A19, ändert ca alle 4 Punkte) in den 5. Satz, welchen er aber verlor. Ich konnte gegen Fredi im coolsten Match meiner Saison 4 Matchbälle abwehren (da war er aber eher bei A19 als bei D2) und knapp gewinnen. Elisabeth hatte sogar ihren eigenen Fanclub dabei ;)
 

Im letzten Gruppenspiel gegen Förstel/Fässler musste mindestens ein 3:1 Sieg her um über das bessere Matchverhältnis in die k.o.-Runden einzuziehen. Urbi versuchte gegen Romana alles. Und das heisst wirklich alles. Was macht man, wenn man nicht wirklich gegen Abwehr spielen kann und die Gegnerin sich jedoch ein viel höheres Niveau gewohnt ist? Richtig, einfach mal hoch schupfen. Also nicht einmal sondern 100 mal. Oder 1000 ;-) Trotzdem musste Urbi sich in 4 engen Sätzen geschlagen geben. Gegen Michi Fässler hatten wir beide keine Probleme. Romana wurde von ihrem Freund und unserem Trainer David Pfabe via Ferncoaching auf mich und meine Vorhandbälle eingestellt. Das half ihr aber nichts, da ich ausnahmsweise auch mal mit der Rückhand ziemlich viel traf und ziemlich klar gewann. Somit waren wir als Gruppenzweite in den Achtelfinals. Dort trafen wir auf ein Ticinesi-Team. Der eine nett und locker, der andere komisch und tschu-mässig bei Netzrollern. Da wir beide gegen den Abwehrspieler verloren, musste das Doppel entscheiden. Wir spielten ein für unsere Verhältnisse wirklich starkes Doppel, mussten uns aber, auch dank einigem Pech, in 4 Sätzen geschlagen geben. Die anderen gewannen später auch das Turnier. 

Die Losers machten einen auf schlechte Miene 

Somit war auch der letzte erwartete Finalist völlig überraschend gescheitert. Blieb noch Sven, welcher wie von uns prophezeit und auch völlig logischerweise in den Halbfinal kam. Und gegen Noppe rausflog.

Was auffällig war: Wir alle spielten gegen so viele Noppenspieler wie wahrscheinlich in der ganzen Saison zusammen. Die Halle war gefüllt mit diesen Sch****noppen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass unsere Gesellschaft immer älter wird.  

Nun waren wir hungrig und freuten uns auf den obligaten Zwischenhalt im Mc Donald's in Luzern. 
Auf der Fahrt dahin geschah dann noch etwas lustiges: Diese legendäre Nachricht flatterte rein: 

Der Absender bleibt selbstverständlich geheim, Quellenschutz wird bei uns gross geschrieben. Aber diese Namen sind von nun an fest verankert laughing Die Reaktion ging natürlich in Nullkommanix über den Sender: 



Im Mac wurde wie immer gut gespiesen


Da uns das Wohlbefinden aller wirklich am Herzen liegt, wurde Jonny noch mit einem Happymeal überrascht. Seine Freude über das Kindermenue mit den gesunden Rüebli, dem Fruchtkonzentrat und dem Schlumpfenhaus-Spielzeug war grenzenlos, wie man auf diesem Foto sieht: 


Anschliessen gingen wir zusammen nach Olten zurück. Dort zog es die 3 härtesten dann noch auf einen letzten Drink in den Gryffe, wo der Tag noch einmal rekapituliert wurde.

Wir kamen zu folgendem Konsens: Scheissegal wie das Turnier spielerisch gelaufen war, Hauptsache wir hatten einen super Tag zusammen, hatten es lustig und haben weiterhin grosse gemeinsame Pläne. So macht unser Hobby Spass! Was uns sowieso niemand nehmen kann: Durch die grossen Sprüche im Vorfeld freuten wir uns einen Monat lang auf dieses Turnier und fühlten uns während dieser Zeit quasi schon als Turniersieger ;-)) Diese Taktik werden wir weiterhin anwenden. Schliesslich werden Urbi und Pussyadci, äh Rickenbacherli, ja in 2.5 Wochen den Aargauermeistertitel im Herren D Doppel, sowie Seilerli und ich im Herren C Doppel holen! Hopp Niederolznau! 

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Dominik

Dominik Zeltner - seriöse Berichterstattung ist nicht meine Stärke

Kommentare (1)

  • Urbi et Orbi

    Urbi et Orbi

    15 April 2017 um 12:47 |
    Dieser Bericht ist auf jeden Fall VIEL BESSER als das Turnier verlaufen ist!
    Einmal mehr beweist unser Pussyzäutnerli (oder habe ich da was verwechselt? ;-) ...) was er für ein talentierter Berichteschreiber ist!
    Trotz unserer nun ja, wie soll ich sagen? - unterdurchschnittlich guten Leistung war es ein wirklich toller und lustiger Tag. (Gäu Jonny?)

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  • Jam

  • Urbi et Orbi

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