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29 November 2018

NWTTV Meisterschaften

Autor: Dominik

Diesen Sonntag fanden in Zofingen die NWTTV Meisterschaften statt. Der TTC Olten war mit einer kleinen aber feinen Delegation vertreten. So kämpften Stefan, Toni, Urbi, Kuseli, Vanessa und Dominik um Medaillen, Ruhm und Ehre. Die eine oder andere Medaille konnte im Vorfeld erwartet werden, in den meisten Kategorien präsentierte sich die Ausgangslage jedoch ziemlich offen. 

Der Tag begann wie immer mit den Doppelkategorien. Im Mixed-Doppel waren Dominik zusammen mit Janine Ebner aus Bremgarten als Nr. 1 gesetzt. Im Halbfinal leisteten Larissa Stebler und Stefan Rüegg jedoch die erwartet harte Gegenwehr, sodass das Spiel wie es sich für dieses Derby gehört über 5 Sätze entschieden werden musste. Die haushohen Favoriten setzten sich schlussendlich durch ;-) Das Finale gegen Lauper/Siegler (Lenzbi) wurde mit 3:1 gewonnen und somit war der erste Turniersieg dieses Zickendoppels eingetütet. 




Wer hat die weisseren Zähne?



Im Herrendoppel A/B spielten sich Rüegg/Zeltner mit spektakulärem und angriffigem Spiel ins Halbfinale. Dort blieb das Niveau hoch, es gab viele tolle Ballwechsel und machte trotz Fünfsatzniederlage gegen Lauper/Belul Spass. 


Das Podest war für die Doppelkategorien vielleicht ein bisschen knapp bemessen ;) 

Im Herrendoppel C starteten Urbi und Sven Godel (Bremgarten) bereits im Halbfinale. Das wars dann allerdings auch schon und das Spiel gegen Borghesi/Schwarz (nicht Ruudi) ging in 4 Sätzen verloren. Somit blieb es bei der Bronzemedaille. 
Kuseli spielte zusammen mit Pascal Stierli (Spreiti). Nach einem Sieg über Fontana/Zöllig standen sie im Halbfinal, mussten sich da aber Räz/Groeger (Zofingen) geschlagen geben. 

Die Seniorenkategorien waren wie immer ein Medaillengarant für unseren Altherrenverein. 
Toni spielte sich im O50 ohne Satzverlust in den Final. Dort hatte dann aber Badi-Aufschlagsspezialist Werner Ruder die Hosen (höher) an und gewann. 



Im O40 kam Titelverteidiger Stefan problemlos in den Halbfinal. Da wartete dann aber Markus Korner fürs Schwager-Duell. Dieses ging wie immer in den letzten Jahren an den Bremgarten-Präsi. 




Vanessa schied in der Juniorenkategorie U15 in den Gruppenspielen aus. Im Herren D1-D2 musste Vanessa nach der ersten Runde die Segel streichen. 

Im Herren C9-B11 stachen unsere Trümpfe nicht. Für Kuseli, Toni und Urbi war jeweils nach dem ersten Auftritt aus die Maus. 

Im B12-B15 flogen Toni (gegen Markus Senn) und Dominik (gegen Fixli Jäger) im Auftaktspiel raus. 
Stefan konnte Janine Ebner besiegen und musste sich anschliessend im Viertelfinale Robin Mühlebach (Döttingen) geschlagen geben. 
Im Herren A verlor Stefan gegen Vito Semeraro mit 0:4. Dominik durfte gleich zu Beginn gegen Kollege Muggi Vogelsang antreten. Dieser realisierte ziemlich schnell, dass man gegen Zeltner - entgegen seinen Behauptungen in den letzten Monaten - halt doch verlieren kann. Die Belohnung für den 4:2 Sieg war ein Duell mit Noppenvorbild Silu Lauper. Zum 3. Mal an diesem Tag also der gleiche Gegner, zum ersten mal allerdings im Einzel. Das spassige Spiel mit vielen sehenswerten Ballwechseln ging mit 4:1 an Lauper. 

Im C6-C8 rechneten sich Urbi und Kuseli beide Chancen aus. Urbi kündigte an, in jedem Spiel in 5 Sätzen zu gewinnen. Bis und mit Viertelfinale hielt er Wort. Im Halbfinal wartete dann Kollege Service-Stierli. Dieser begann irgendwann wahllos draufzuhauen, spielte sich in einen Rausch und besiegte Urbi mit 3:1 Sätzen. Zu diesem Zeitpunkt war Kuseli schon weit mehr als eine Stunde am warten. Er hatte sich mit Siegen über Godel, Foggetta und Deby Suter souverän in den Final gespielt. Dieses Finalspiel war das einzige Spiel, das noch am laufen war. Die Niederolznauer Krawallfraktion machte von der Tribüne aus mächtig Lärm, egal wer den Punkt (oder Aufschlagfehler) gemacht hatte. Kuseli setzte sich in einem hochstehenden Spiel mit 14:12 im fünften Satz durch und konnte somit seinen ersten Turniersieg in einer Einzelkategorie feiern. Herzliche Gratulation. Das illustre Podestfoto ist ganz oben abgebildet. 


Ob Stierli hier anzeigt, wie viele Netzroller Kuseli hatte oder wie viele Aufschlagfehler er selber gemacht hat, ist nicht überliefert. 

Die Pflaume
Oberschiedsrichter Florian Merz agierte mal wieder als Selbstdarsteller und Oberlehrer. So durfte in keinem Spiel ein Timeout genommen werden, da das Timeout nur im Regelwerk für internationale Veranstaltungen festgehalten sei und im NWTTV Sportreglement nicht erwähnt wird. So wurde also völlig grundlos etwas geändert, das sich über die Jahre bewährt hat und das niemanden je gejuckt hat. Absolut unverständlich und unnötig, da konnten alle nur den Kopf schütteln. Als Stefan ihn dann gefragt hat, wieso im O50 Final kein einziger Aufschlag von Ruder abgezählt wurde, welche völlig offensichtlich allesamt nicht korrekt, da aus der Hand gespielt waren, war seine Antwort "Solange es den Spielfluss nicht stört und sich der Gegner keinen Vorteil verschafft, soll der Schiedsrichter nicht eingreifen." Keine weiteren Kommentare dazu..

Positiv in Erscheinung getreten ist dafür unser neuer NWTTV Präsident Didi Bürge. Er war den ganzen Tag über präsent, sammelte Feedbacks, Verbesserungsvorschläge und war offen für jegliche Anregungen. Dieser Mann ist sicher ein grosser Gewinn für uns. 

Zuletzt noch der Dank an den TTC Zofingen fürs Einrichten der Halle und das Buffet, sowie an die Turnierleitung für den reibungslosen Ablauf. 



























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Dominik Zeltner - seriöse Berichterstattung ist nicht meine Stärke

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