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01 September 2018

Schöftland 2 - O2 7:3


Posted in Meisterschaft

Als letzte von unseren Mannschaften startete gestern auch O2 in die neue Saison. Dass wir zu dritt antreten konnten grenzte an ein Wunder. Ob ich diese Saison überhaupt würde spielen können war lange ungewiss. Mit Schiene und dadurch komplett blockiertem Handgelenk gehts nun halt eingeschränkt, aber komplett schmerzfrei laughing
Toni hatte einen "guten Sommer" und büsst jetzt dafür. Er hat seit letzte Woche Gicht im Fuss. Angeblich "vom vielen Fleisch"... Jaja Bier-Toni wink
Fehlt noch Kuseli. Unser treuer Vaterlandsdiener wurde pünktlich zum Saisonstart in einen Vierwöchigen WK irgendwo im Juhee aufgeboten. Wir planten also ohne ihn. 

Die verwirrte Whatsapp-Gruppenunterhaltung zwischen Toni und Kuseli am Donnersteg auf Olten-Leaks: 

14:22: Toni: "Hey Vaterlandsverteidiger. Schon irgendwelche Tendenzen für morgen Abend?"

14:24: Kuseli: "So wies jetzt aussieht, kann ich nicht spielen, da ich unerwartet auf die Wochenendwache muss." 

14:34: Toni: "Wohl wieder etwas ausgefressen?" 

14:36: Kuseli: "Ich bin komplett unschuldig. Habe mit Feldi gesprochen, sind 2 oder 3 Leute nicht eingerückt, das ist der Grund warum ich es machen muss."

14:40: Toni: "Oha...So ist es also definitiv?"

14:42: Kuseli: "Nein ich habe es jetzt irgendwie geschafft, dass ich heute oder morgen heim kann und dementsprechend kann ich spielen." 

14:48: Toni: "Hä? Okeeee. ......"

Das Militär scheint noch verwirrter zu sein als unser 079-Jonny ;-) 



So reisten wir also komplett, wenn auch mit unterschiedlichen Vorzeichen in Schöftland an. 

Unsere Gegner waren Boris Maracic (B13), Przemyslaw Jakubaszek (C10) und Fabio Vezzio (C8). 

Die Startrunde ging mit 9:0 Sätzen an die Einheimischen: Kuseli konnte Fabio mit seinen Kuseli-Bällen nicht wirklich in Verlegenheit bringen. Toni wurde vom Polen regelrecht abgeschossen. Boris hatte Freude, dass ich Noppe hatte. 

Runde 2 brachte zumindest Besserung. Zwar ging auch Kuseli gegen Przemek Bälle sammeln. Dieser spielte so ein bisschen Jason Hu mässig. Gute Aufschläge und einfach alles vollgas drauf, sodass man als Gegner nur am reagieren oder spekulieren ist. 
Toni spielte gegen Boris phasenweise sehr stark und führte mit 2:0 Sätzen. Doch leider hatte er auch sein Toni-Löcher. So musste er sich am Ende in 5 Sätzen geschlagen geben. 
Ich spielte gegen meinen Angstgegner Vezzio, gegen den ich weder in einem Ernstkampf, noch in einem Training je gewinnen konnte, hoch konzentriert. Mein eingeschränktes Spiel ohne Handgelenk führte dazu, dass ich mich auf die paar Dinge beschränken konnte, die so noch gut möglich sind und weniger unvernünftige Sachen machte als sonst. So konnte ich mich in 3 engen Sätzen duchsetzen. 
5:1 lagen wir also vor dem Doppel zurück. Nun wollten wir einen Punktgewinn, vom Unentschieden träumten wir nicht mehr. 

Das Doppel bestritten Toni und ich gegen Boris und Przemek. Nach dem ersten Satz mussten wir nicht mal miteinander reden, denn jeder wusste, dass wir einfach mal den einen oder anderen Ball zumindest auf den Tisch bringen mussten. Gedacht, getan, und so steigerten wir unser Spiel auf ein wirklich gutes Niveau. In den folgenden 3 Sätzen konnten wir jeweils von Beginn weg in Führung gehen und das auch durchziehen. 3:1 Sieg für uns, Zwischenstand 5:2 für Schöftland. 

In der Schlussrunde merkte ich gegen den Polen schnell mal, das es in der Regel reicht, wenn man seinen ersten Topspin nahe am Tisch blockt, zur Not auch mit der Noppe. So fabrizierte er auf die 2. Bälle eine Fehlerorgie und stellte schon bald auf langsameres Spiel um, sodass sich ganz ordentliche Ballwechsel entwickelten. Am Ende gewann ich in 4 Sätzen. 

Kuseli spielte Boris 2 Sätze lang komplett aus. Wie man ihn kennt gurkte er irgendwo der Bande entlang herum und machte mächtig Gegendruck, womit Boris lange Zeit überhaupt nicht klarkam. Somit führte er 2:0, genauso wie Toni am Nebentisch gegen Fabio. Wobei Toni eigentlich 0:2 hätte zurückliegen müssen, führte er doch jeweils bei 10:9 zum ersten mal und hatte dabei auch ziemlich viel Glück. Die Hoffnung auf ein Unentschieden - ein ziemlich freches allerdings - lebte also wieder. 

Kuselis Spiel gegen Boris kehrte leider noch und Boris konnte sich mit 11:9 im 5. Satz durchsetzen. 
Tonis Spiel gegen Fabio war je länger je fürchterlicher zum Zuschauen. Unser Captain und Präsi haute reihenweise an den Bällen vorbei, sodass auch Fabio ziemlich verwirrt war und sich fragte, wiese er plötzlich gar nichts mehr zurückbringen musste. So ging das Spiel in 5 Sätzen an Fabio und unsere 7:3 Niederlage war besiegelt. 

Im Anschluss ging es selbstverständlich noch in die Traube nach Hirschtal, wo die lang ersehnte Pizza Pollo verspiesen wurde. 

Auf der Rückfahrt fasste Toni folgendes Schlusswort: 

"Üse Plan esch voll ufgange. Jez hei alle Gägner s Gfühl mer si so rechtig schlächt ond onterschätze üs masslos." 

Amen

Kommentare (2)

  • Willi Häusler

    Willi Häusler

    06 September 2018 um 16:33 |
    Spreitenbach unterschätzt Euch nie masslos....wir wissen ihr seit nicht so gut...Euer Plan ist also nicht aufgegegangen...aber trotzdem Dom Zel...sehr guter Bericht!!!

    antworten

    • Dominik Zeltner

      Dominik Zeltner

      08 September 2018 um 21:01 |
      Habe gar nicht gewusst, dass 6. Liga Spieler hier kommentieren können. Muss mal mit unserem Webmaster reden

      antworten

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